Presse

Pressestimmen zu "Es gibt immer mal wieder Leute..." / Harald Rutzen

Stand: 01. Dezember 2015

"Wenn gewohnte Denkmuster und alltägliche Handlungsabläufe plötzlich gestört werden, beginnt die Verwirrung, oder, wie in der "Groteske in 61 Fragmenten" - Verlagsinformation - "Es gibt immer mal wieder Leute ..." von Harald Rutzen, die wahrgenommene Realität erhält Risse, die das scheinbar Normale als Illusion demaskiert und die vermeintliche Gewissheit in einen schlüpfrigen Boden des Anscheins transferiert.

Und tatsächlich, die episodenhaften Geschichten, die Rutzen erzählt, spielen geschickt mit dem Schrecken des Unerwarteten und entlarven die bürgerliche Sicherheit als dünne Schicht Gewissheit, unter der stets eine Welt des Absurden lauert. […]

Es sind in der Tat groteske Geschichten, die Harald Ritzen seine Lesern erzählt. Mit ihnen hebt er ein ums anderer Mal die Grenze zwischen Erwartung und Erschrecken auf und hält immer eine Überraschung parat, die zuerst stutzig macht, doch dann für schallendes Lachen angesichts des schier Irrwitzigen sorgt […] stets erhält das, was als Realität bezeichnet wird, einen Stich ins Widersinnige.

Wer gern eingefahrene Blickwinkel verlässt und sich gleichzeitig dem unterschwellig immer drohenden Chaos bewusst ist, dem bietet dieses Büchlein ein kurzweiliges Lesevergnügen."

(Michael Kreisel, InKulturA)

 

 

"Literarische Powerviolence aus Berlin: 61 Texte auf guten 100 Seiten. Immer auf den Punkt, kein Wort zuviel. So bringt Kurzprosa Spaß. Eine Achterbahnfahrt durch die Gesellschaft. Momente der Tragik, Momente der Komik, oft grotesk und immer ganz nah dran. Harald Rutzen erweist sich in seinem literarischen Debüt als hervorragender Beobachter und Satiriker [...]– auf jeden Fall eine positive literarische Überraschung."

(Christoph Parkinson, Ox-Fanzine #119)

 

 

"Who the Fuck is Harald Rutzen…mögen Sie jetzt fragen. Eins steht fest: Harald Rutzen ist ein Menschenkenner. In seiner „Groteske in 61 Fragmenten“ Es gibt immer mal wieder Leute … nimmt er so ziemlich jede Befindlichkeit von jedermann auf die Schippe. Das ist vorrangig amüsant, mitunter entlarvend bis verstörend. [...]

Neben dem Amüsement, das die Lektüre des Buches zweifelsohne bietet, sollte man jedoch auch den kritischen, satirischen Charakter der Texte nicht außer Acht lassen. Eine Portion Galgenhumor muss man schon mitbringen und an mancher Stelle bleibt das Lachen durchaus im Halse stecken. Das ist auch gut so, denn sonst wäre die Sammlung wohl ein wenig substanzlos geraten. Den genauen Beobachtungen Rutzens entgehen auch die kleinen Banalitäten des Alltags nicht[...]. Die vorliegende Prosasammlung macht Lust auf mehr."

(Anna Krewerth, literaturundfeuilleton)

 

 

 

"Berliner Absurditäten. Zum Totlachen zu schön."

(FrauVogel, mycrits)

 

 

 

" [...] Motive, die oberflächlich betrachtet in ihrer Auswahl auch von der BILD-Zeitung hätten stammen können: Kurze Notizen aus dem Alltagsleben scheinbar gewöhnlicher Leute; Szenen von der Straße und aus den Häusern , wie eine Schlagzeile platziert.

Rutzen spielt mit diesen Erwartungen des Gewöhnlichen, mit den Formalien einer Boulevard-Presse und karikiert dies. Er denunziert sie nicht, aber formt sie um, verzerrt sie, abstrahiert sie ins Surreale, ins Groteske, ins Absurde: oft zum Lachen, manches Mal fast zum Heulen, manchmal an der Grenze der Political Correctness und manchmal einfach nur bitterböse. Aber immer ist es äusserst lesenswert!"

(Peter Siehl, Lovelybooks)

 

 

"Rutzen beobachtet verschiedenste Typen aus Berlin und Umgebung und trägt damit zur Lokalgeschichte bei. "

(Buchmerkur)