Veroeffentlichungen

 

Harald Rutzen: "Es gibt immer mal wieder Leute..."

 

Leute befüllen Gehwege, Straßen, U-Bahnen und Busse. Sie tauchen nur für einen kurzen Moment im Blickfeld auf; nicht lautlos, trotzdem fast unbemerkt. Leute verschwinden hinter geschlossenen Türen in Kaufhäusern, Büros und Wohnungen. Sie erhalten keinen richtigen Namen, bleiben anonym. In ihren Gesichtern steht nicht viel mehr, als ein paar Sätze, grob aufgetragen wie ein paar hastige Pinselstriche einer Skizze.

In U-Bahnen werden mithilfe einer Nase und eines Taschentuches Trompeten-Arien aufgeführt. Eine Dame will nicht älter werden, schafft ihren Geburtstag und somit auch den 30.Februar ab. Ein Junge hegt den leidenschaftlichen Berufswunsch, nicht Feuerwehrmann oder Lokomotivführer zu werden, sondern Raucher. Eine Ehefrau ist bemüht, ihren Mann im örtlichen Kaufhaus gegen einen neuen umzutauschen. Einem Fußballspieler platzen seine Träume von einer Profi-Karriere, um seine erlernten Schuss- und Verteidigungsfertigkeiten dann in Afghanistan auszuleben. Einer jungen Frau fallen eines Tages alle Gegenstände herunter, weil sie bei den Stadtwerken ihre Schwerkraft-Rechnung nicht bezahlt hat. Der hoffnungslosen Überfüllung eines Spielplatzes wollen Behörden Abhilfe schaffen, indem sie die Kinder nach China exportieren lassen, um dort in einem Vergnügungspark ausgestellt zu werden.

 

Eine Groteske in 61 Fragmenten. 116 Seiten.

 

"Berliner Absurditäten. Zum Totlachen zu schön." (Frau Vogel, mycrits)

"Rutzen spielt mit den Erwartungen des Gewöhnlichen (...) formt sie um, verzerrt sie, abstrahiert sie ins Surreale, ins Groteske, ins Absurde." (Peter Siehl, lovelybooks)

"Wer gern eingefahrene Blickwinkel verlässt und sich gleichzeitig dem unterschwellig immer drohenden Chaos bewusst ist, dem bietet dieses Büchlein ein kurzweiliges Lesevergnügen." (Michael Kreisel, InKulturA)

 

Weitere Rezensionen, ausführlicher, sind hier zu finden!

Veröffentlichung: Dezember 2014 (Erstauflage: 1000 Stück)

ISBN 9783000409134

lieferbar

 

7,00 Euro

Wolf Adam: Der Kopf

 

 

Nachdem eines Morgens ein Mann in den Blumenrabatten seiner Arbeit aufwacht und merkt, dass sein Kopf verschwunden ist, beginnt er, sich auf die Suche danach zu machen. Der Mann heisst: »Der Gärtner«. Und der Gärtner ist für gewöhnlich immer der Mörder, sagt zumindest Komissar Rettich. In seinem Alltagsleben hat den Gärtner diese Verleumdung nie gestört. Bis herauskommt, dass Frau Kronenberg, Gralshüterin der Gartenanlage, in der Nacht ermordet wurde. Der Komissar glaubt, der verschwundene Kopf habe damit zu tun. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

 

Ein grotesk-absurder Krimi.

 

Veröffentlichung: Dezember 2013 (Erstauflage: 100 Stück)

 

Ohne ISBN

 

z. Zt. vergriffen

 

 

 

 

Weitere Veröffentlichungen (geplant):

 

Wolf Adam: Wetterleuten. Roman (VÖ Mitte 2016)

Klaus Krankheit: N.N. Kurzprosa (VÖ Anfang 2016)